Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)

Bei einer AVWS ist das Hören an sich meist normal, jedoch fällt es Betroffenen schwer, Gehörtes richtig zu verarbeiten.

Kinder mit AVWS haben oft Schwierigkeiten, Laute zu unterscheiden, Gesprochenes in lauter Umgebung zu verstehen oder sich mündlich Gehörtes zu merken. Dies kann sich negativ auf die Sprachentwicklung, das Lesen und Schreiben auswirken.

Typische Anzeichen

  • Ihr Kind fragt häufig nach („Was?“), obwohl der Hörtest unauffällig ist.
  • In lauter Umgebung, etwa im Klassenzimmer, versteht es schlecht.
  • Mündliche Aufgaben mit mehreren Schritten werden vergessen.
  • Ähnlich klingende Laute werden verwechselt, auch beim Schreiben.

So läuft die Therapie bei uns ab

  1. Auswertung der Befunde (Pädaudiologie oder Phoniatrie)
  2. Training von Lautunterscheidung, Hörmerkspanne und Verstehen im Störgeräusch
  3. Übertragung auf Sprache, Lesen und Schreiben
  4. Tipps für Eltern und Schule, z. B. zum Sitzplatz und zur Lautstärke

Für wen?

Vor allem Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter mit ärztlich festgestellter AVWS.

In allen drei Praxen

Ihre Verordnung stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aus. Am besten vereinbaren Sie vorher einen Termin – telefonisch, per Kontaktformular oder online.

Häufige Fragen zu AVWS

Wer stellt eine AVWS fest?

Die Diagnose stellen Fachärztinnen und Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie oder HNO-Heilkunde. Die logopädische Therapie baut auf diesem Befund auf.

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt.

— Wilhelm von Humboldt
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