Sprechstörungen und Aussprache

Sprechstörungen sind Beeinträchtigungen der Motorik, die für die Bildung von sprachlichen Lauten zuständig ist. Es können ein Sprechorgan an sich, seine Arbeitsweise oder seine Versorgung betroffen sein.

Typische Anzeichen

  • Einzelne Laute werden ausgelassen, ersetzt oder falsch gebildet (z. B. „Tatze“ statt „Katze“).
  • Lispeln: Die Zunge schiebt sich bei S-Lauten zwischen die Zähne.
  • Die Aussprache ist für Fremde schwer verständlich.
  • Sprechen strengt an oder klingt verwaschen.

So läuft die Therapie bei uns ab

  1. Überprüfung der Aussprache und der Mundmotorik
  2. Hör- und Unterscheidungsübungen für die betroffenen Laute
  3. Anbahnung des richtigen Lautes, dann Übung in Wörtern, Sätzen und im Gespräch
  4. Kurze Übungen für zu Hause, damit das Neue in den Alltag kommt

Für wen?

Kinder mit Aussprachestörungen und Erwachsene mit Sprechstörungen, z. B. nach neurologischen Erkrankungen.

In allen drei Praxen

Ihre Verordnung stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aus. Am besten vereinbaren Sie vorher einen Termin – telefonisch, per Kontaktformular oder online.

Häufige Fragen zu Sprechen

Ist Lispeln bei Kindern normal?

Bis etwa zum vierten, fünften Lebensjahr ist Lispeln häufig. Besteht es danach weiter oder kommt eine falsche Zungenlage dazu, ist eine Abklärung sinnvoll.

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt.

— Wilhelm von Humboldt
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