Sprechstörungen sind Beeinträchtigungen der Motorik, die für die Bildung von sprachlichen Lauten zuständig ist. Es können ein Sprechorgan an sich, seine Arbeitsweise oder seine Versorgung betroffen sein.
Sprechstörungen und Aussprache
Typische Anzeichen
- Einzelne Laute werden ausgelassen, ersetzt oder falsch gebildet (z. B. „Tatze“ statt „Katze“).
- Lispeln: Die Zunge schiebt sich bei S-Lauten zwischen die Zähne.
- Die Aussprache ist für Fremde schwer verständlich.
- Sprechen strengt an oder klingt verwaschen.
So läuft die Therapie bei uns ab
- Überprüfung der Aussprache und der Mundmotorik
- Hör- und Unterscheidungsübungen für die betroffenen Laute
- Anbahnung des richtigen Lautes, dann Übung in Wörtern, Sätzen und im Gespräch
- Kurze Übungen für zu Hause, damit das Neue in den Alltag kommt
Für wen?
Kinder mit Aussprachestörungen und Erwachsene mit Sprechstörungen, z. B. nach neurologischen Erkrankungen.
In allen drei Praxen
Ihre Verordnung stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aus. Am besten vereinbaren Sie vorher einen Termin – telefonisch, per Kontaktformular oder online.
Praxis Ludwigshafen – Gartenstadt
Maudacher Straße 157, 67065 Ludwigshafen
+49 (0) 621 95 01 44 5
Nachricht schreiben
Praxis Frankenthal – Flomersheim
Falterstraße 29, 67227 Frankenthal
+49 (0) 6233 17 12 43 9
Nachricht schreiben
Praxis Kallstadt
Weinstraße 27, 67169 Kallstadt
+49 (0) 6322 99 71 65 3
Nachricht schreiben
Häufige Fragen zu Sprechen
Ist Lispeln bei Kindern normal?
Bis etwa zum vierten, fünften Lebensjahr ist Lispeln häufig. Besteht es danach weiter oder kommt eine falsche Zungenlage dazu, ist eine Abklärung sinnvoll.
Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt.
— Wilhelm von Humboldt
Weitere Leistungen
- Sprachstörungen bei Kindern und Erwachsenen
- Neurologisch bedingte Kommunikations- und Schluckstörungen
- Myofunktionelle Störungen (Zungenfehlfunktionen, Mundatmung)
- Stimmstörungen (Dysphonie)
- Schluckstörungen (Dysphagie)
- Redeflussstörungen (Stottern, Poltern)
- Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)
- Stimmangleichung bei Transfrauen und Transmännern