Redeflussstörungen (Stottern, Poltern)

Redeflussstörungen beeinträchtigen den natürlichen Rhythmus des Sprechens.

Beim Stottern kommt es zu Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden von Lauten, was den Sprechfluss unterbricht. Poltern äußert sich durch überhastetes, oft undeutliches Sprechen mit Satzabbrüchen oder Wortverschmelzungen.

Typische Anzeichen

  • Laute oder Silben werden wiederholt („Ka-Ka-Katze“) oder gedehnt („Mmmmama“).
  • Das Sprechen bleibt hängen, oft mit Anstrengung im Gesicht.
  • Bestimmte Wörter oder Situationen werden gemieden.
  • Beim Poltern: sehr schnelles Sprechen, verschluckte Silben, schwer zu folgen.

So läuft die Therapie bei uns ab

  1. Gespräch und Analyse des Sprechens in verschiedenen Situationen
  2. Auf das Alter abgestimmte, anerkannte Therapieverfahren
  3. Abbau von Sprechangst und Vermeidung
  4. Beratung von Eltern, Kindergarten oder Schule

Für wen?

Kinder ab dem Kindergartenalter, Jugendliche und Erwachsene, die stottern oder poltern.

In allen drei Praxen

Ihre Verordnung stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aus. Am besten vereinbaren Sie vorher einen Termin – telefonisch, per Kontaktformular oder online.

Häufige Fragen zu Stottern & Poltern

Mein Kind stottert seit ein paar Wochen – sollen wir abwarten?

Viele Kinder durchlaufen eine Phase mit Unflüssigkeiten. Halten sie länger als sechs Monate an, nehmen sie zu oder leidet Ihr Kind darunter, ist eine logopädische Beratung sinnvoll.

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt.

— Wilhelm von Humboldt
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