Schluckstörungen (Dysphagie)

Unter Schluckstörung (Dysphagie) versteht man eine Störung des Schluckvorgangs zwischen Mund und Magen. Die Probleme beim Schlucken können sowohl bei fester Nahrung als auch bei Flüssigkeiten auftreten. Oft sind verschiedene Untersuchungen zur genauen Abklärung der Ursache notwendig. Je nach Ursache werden Schluckstörungen – auch Dysphagie bezeichnet – mit verschiedenen Maßnahmen behandelt.

Schluckstörungen können gefährlich werden: Sie können im schlimmsten Fall zum Ersticken führen. Andere mögliche Folgen sind Flüssigkeitsmangel und Abnahme von Körpergewicht. Eine Schluckstörung sollte deshalb genau untersucht und konsequent behandelt werden.

Warnzeichen einer Schluckstörung

  • Husten oder Räuspern während oder nach dem Essen und Trinken
  • Gurgelnde, „nasse“ Stimme nach dem Schlucken
  • Essensreste bleiben im Mund, das Kauen dauert sehr lange
  • Ungewollter Gewichtsverlust oder wiederkehrende Lungenentzündungen

So läuft die Therapie bei uns ab

  1. Klinische Schluckuntersuchung und Auswertung ärztlicher Befunde
  2. Übungen für Kraft und Koordination der Schluckmuskulatur
  3. Haltungen und Techniken, die das Schlucken sicherer machen
  4. Beratung zu Kostform und Konsistenz, Anleitung von Angehörigen und Pflege

Für wen?

Erwachsene nach Schlaganfall, bei Parkinson, Demenz, MS, nach Tumoroperationen im Kopf-Hals-Bereich sowie Kinder mit Fütter- und Schluckstörungen.

In allen drei Praxen

Ihre Verordnung stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aus. Am besten vereinbaren Sie vorher einen Termin – telefonisch, per Kontaktformular oder online.

Häufige Fragen zu Schlucken

Woran erkenne ich, dass Verschlucken nicht mehr normal ist?

Gelegentliches Verschlucken kennt jeder. Wenn es bei fast jeder Mahlzeit passiert, die Stimme danach gurgelnd klingt oder Gewicht verloren geht, sollte das ärztlich und logopädisch abgeklärt werden.

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt.

— Wilhelm von Humboldt
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